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Recht & Gesellschaft

Die Industrie 4.0 wird umfangreiche Änderungen in der Art wie wir produzieren anstoßen, was weitreichende gesetzgeberische und gesellschaftliche Fragen aufwirft. Neben der Frage nach dem Schutz des geistigen Eigentums etwa in Form von CAD Datensätzen und Fragen zur Patentierung von Technologien und Materialen muss mittels des Produkthaftungsrechtes dafür Sorge getragen werden, dass nur „sichere Produkte“ auf den Markt kommen und entsprechende Voraussetzungen des Inverkehrbringens definiert werden. Unter anderem mittels Lebenszyklusanalysen zu AM Bauteilen können Technikfolgenabschätzung durchgeführt werden, bei der Umweltaspekte und Ressourceneffizienz Berücksichtigung finden.

Überschrift ihrer Kompetenz

  • Name des Fachgebiets
  • Name des Ansprechpartners
  • E-Mail des Ansprechpartners (optional)

Beschreibung ihrer Kompetenz: maximal 150 Wörter

 

Bild: maximal 1 Bild in .jpeg Format

Implikationen von Additive Manufacturing auf die Gestaltung von Wertschöpfungsnetzwerken

Lupe [1]
  • Fachgebiet Logistik
  • Ansprechpartner: Michael Mansfeld, M. Sc.
  • E-Mail: mansfeld(at)logistik.tu-berlin.de

Im Kontext stark individualisierter Produkte, dezentralisierter Produktion und der damit einhergehenden Umgestaltung von Informations- und Materialflüssen verändern sich die Anforderungen an die Gestaltung von Wertschöpfungsnetzwerken. In einem Positionspapier der Acatech hat das Fachgebiet Logistik das Veränderungspotential additiver Fertigung auf Wertschöpfungsnetzwerke, inklusive einer ökonomischen Betrachtung und Bewertung von einer dezentralen bedarfsorientierten Produktion, analysiert. Zudem wurden zukunftsorientierte Entscheidungsgrundlagen zur strategischen Planung im Kontext Additiver Fertigung in Form von Szenarien für die beteiligten Akteure der Wertschöpfungsnetzwerke entwickelt. In einer Workshop-Reihe mit Industrieexperten wurde zudem erarbeitet, welche Barrieren der Adaption von Additiven Fertigungsprozessen aktuell im Wege stehen und wann diese überwunden werden können respektive wann bestimmte Erscheinungen (Dezentrale Fertigung, Heimherstellung von Konsumprodukten, Gesteigerte Supply Chain Agilität, Reduktion von Transportkosten, Bestandsreduktion, kundenindividuelle Massenproduktion, 3D-Druck Service Provider) sich in der Praxis etablieren können.

Betriebsmodelle für Manufacturing-as-a-Service-Leistungen

  • Fachgebiet für Industrielles Produktions- und Dienstleistungsmanagement
  • Ansprechpartner: Lissy Langer (M.Sc.)
  • E-Mail: service(at)pom.tu-berlin.de

Moderne additive Fertigungsverfahren zeichnen sich durch herausragende technische Eigenschaften bei höchster Gestaltungs- und Produktflexibilität aus. Ihre verbreitete Anwendung wird aktuell jedoch noch durch hohe Investitionen, eine geringe Produktivität und die zumeist anspruchsvolle Prozessqualifikation verhindert. Dies betrifft in besonderem Maße potenzielle Anwendungsszenarien in der mittelständischen Industrie. Ein möglicher Lösungsansatz ist die Bereitstellung von additiver Fertigungskapazität durch spezialisierte Dienstleister in Form von Manufacturing-as-a-Service-Leistungen. Neben der Entwicklung arbeitsteiliger Prozessketten besteht eine zentrale Herausforderung bei der Gestaltung solcher Dienstleistungsangebote in der Entwicklung wirtschaftlich tragfähiger Betriebsmodelle. Spezielle die Steuerung der Kapazitäten unter unsicherer Nachfrage ist anspruchsvoll, hat aber zugleich erhebliche Erlös- und Kostenwirkung. Analogien zu anderen infrastrukturbetonten Branchen sind hier unverkennbar (Flugindustrie, Mietwagenverleih, …). Insofern bedarf es angepasster spezifischer Instrumente für Segmentierung und Pricing einerseits sowie für Nachfrageprognose, Produktionsplanung und Kapazitätssteuerung andererseits. Aufbauend auf langjähriger Revenue-Management-Expertise in verschiedenen Industrieumgebungen beschäftigen wir uns am Fachgebiet mit der Entwicklung solcher Lösungen und der Evaluation ihrer Anwendung.

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